Wir scheitern immer schöner

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Irgendwann hab ich mich in den Jahren verloren und heute scheint nichts mehr klar. Ich laufe durch die Straßen meiner Stadt. Sie liegt in einer Welt die uns die Luft abschnürt. Verzweifelte Blicke suchen nach Menschen, die noch am Leben sind. Ich verlier mich in der Menge. Mitgerissen von der Rastlosigkeit, befinde ich mich im alltäglichen Wahnsinn, der uns hier umgibt.

Suggestive Verhaltensmuster. Kampf gegen die mit freiem Willen. Viele zu krank und zu schwach, um sich mit Zahnstochern gegen Riesen zu verteidigen. Doch da sind einige die drohend ihre Flügel ausbreiten, um sich nicht läner klein halten zu lassen. Ich mittendrin.

Ich atme die Luft dieser kaputten Welt. Alles was man hier normal nennt, macht mich krank. Ich bin innerlich zerrissen. Ich fühl mich traurig, unruhig, isoliert. Oft hab ich Angst davor zu fallen und bleibe lieber stehen. Wo ist da noch platz für die Frage, wieviel man verdrängen kann, ohne sich selbstzu vergessen? In der bunten Masse, die sich ausschließlich im Takt bewegt, suche ich den Notausgang. Doch welcher Weg ist richtig?

Manchmal müssen wir laut schreien, denn keiner hört uns zu. Wir sind alle überlastet, mit dem Gift zu gepumpt, das durch unsere Venen fließt. Mit einer Selbstverständlichkeit, läd man Tonnen von Schrott auf uns ab und verlangt, das wir einfach weiter atmen. Warum geben wir uns damit zufrieden?

Ich will aufstehen. Nicht wegsehen. Mich strak machen. Schreien. Tanzen. Singen.Leben. Lieben. Ich sein.

Mein Wiederstand heißt: Lebendigkeit

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Veröffentlicht am 11. August 2012, in Gedankenkammer. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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