Die Unvollkommenheit des Seins

ommma

Wie die Nacht, ohne Sterne.

Ein Tag, ohne Morgen.

Wie die Weite, ohne ferne.

Eine Woche, ohne Sorgen.

Wie ein Haus, ohne Dach.

Ein Teller, ohne Rand.

Wie eine Strömung, ohne Bach.

Ein Strand , ohne Sand.

Wie ein Buch, ohne Worte.

Eine Mauer, ohne Steine.

Wie eine Welt, ohne Orte.

Ein Gedicht, ohne Reime.

Wie ein Fischer, ohne Fang.

Ein Gewitter, ohne Regen.

Wie eine Stimme, ohne Klang.

Ein Kind, ohne Segen.

Wie ein Spiel, ohne Gewinn.

Die Ostsee, ohne Kiel.

Wie ein Leben, ohne Sinn.

Ein Weg, ohne Ziel.

So ist die Zukunft, ohne Hoffnung.

So unvollkommen, ohne Dich!

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Veröffentlicht am 14. August 2012 in Spuren der Seele und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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