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Liebster Award

liebster award .

 

Die Maria hat mich für den Liebster Award nominiert. An dieser Stelle vielen lieben Dank dafür!

 

Meine Antworten

 

1. Was bedeutet für dich der Name deines Blogs?

Der Name „Laut gedacht“ soll bedeuten, das es in meinem Leben vieles gibt über das ich nachdenke und das doch ungesagt bleibt. Dieser Blog ist eine schöne Art um laut zu denken.

 

2. Was bedeutet das schreiben für dich?

Ich habe mit dem schreiben angefangen, als ich ca. elf war. Zu erst Tagebuch, später dann kleine erdachte Geschichten. Irgendwann hab ich bemerkt, das mir das schreiben gut tut, wenn es mir nicht so gut geht. Ich finde das schreiben ist eine gute Möglichkeit, sich mitzuteilen, sich auszuleben und Dinge zu verarbeiten.

 

3. Wovor hast du am meisten Angst?

Spontan würde ich sagen: vor dem Leben, mehr noch als vor dem Tod. Was nicht bedeuten soll, dass ich das Leben nicht liebe!

 

4. Was liebst du von Herzen?

An erster Stelle stehen da meine Kinder, gefolgt von meinen Freunden. Ich liebe jeden einzelnen auf seine eigene individuelle Art und Weise. Mit allen Ecken und Kanten.

 

5. Welches Sternzeichen bist du und passt es deiner Meinung nach zu deinem Charakter?

Vom Sternzeichen bin ich Skorpion. Ich denke im Teenager-Alter hat dieses Sternzeichen sehr gut zu mir gepasst, da ich zum Leid meiner Mutter oft ein sehr unangenehmer Teenager war. Heute hat sich diese unangenehme Seite des Skorpions recht gut verlaufen. Das bedeutet aber nicht das ich heute nicht mehr ungemütlich werden kann. Doch sind die Leute heute sehr verwundert wenn zur Sprache kommt das ich Skorpion bin, denn die meisten ordnen mich dem Waage-Zeichen zu. Teile vom Typischen Skorpion sind aber gewiss noch vorhanden…

 

6. Sonnenauf-  oder -untergänge und warum?

Ich finde beides sehr schön. Ich mag das Farbenspiel. Ich finde das hat was beruhigendes, wenn man sich die Zeit nimmt dies zu betrachten. Am Sonnenaufgang mag ich es zu beobachten, wie die Welt nach und nach erwacht. Am Sonnenuntergang, wie die Hast Stück für Stück verschwindet und alles wieder zur Ruhe kommt.

 

7. Welche Rolle hattest du früher in der Schule und wie hast du dich damit gefühlt?

In meiner Schulzeit habe ich verschiedene Episoden durchlaufen. Man konnte mich da glaub ich in fast jede Schulade mal reinpressen.

In meiner Grundschulzeit war ich eher ein schüchternes Mädchen. Und ich weiß noch, ich hatte bis ich 15 Jahre alt war Angst vor Männern. Warum weiß ich nicht genau, hatte wohl mit meinem Vater zu tun… Dennoch hab ich mich besser mit Jungs, als mit Mädchen verstanden. Meine Intressen entsprachen auch eher die eines Jungen. Ich wäre auch gewiss ein hüpscher Junge geworden.

Auf der Weiterführendenschule war ich eher so der Einzelgänger.  Das hatte aber nichts damit zu tun das ich keinen Anschluss gefunden hab. Ich wollte es so, weil mir die anderen zu ‚Kindisch‘ waren. Außerdem komme ich selbst, aus etwas turbolenten Familienverhältnissen und konnte damals nicht wirklich damit umgehen das bei anderen alles so perfekt scheint. Damals hatte ich das mit dem Schein und Sein noch nicht ganz begriffen.                                 In meiner Selbstfindungsphase kannte man mich bei fast jeder Szeneorientierten-Gruppierung. Ich  hatte in der Schulzeit eine Freundin (Jagoda). Sie war so wie ich. Anders. Mit ihr war ich über Jahre hinweg eng befreundet. Ich hatte generell immer Freunde die irgendwie „Anders“ waren. Meine Mutter würde jetzt sagen “ Schon im Kindergarten hast du immer mit den Asis zu tun gehabt!“ Und ja es zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, ich hab überwiegend mit den Menschen zu tun, mit denen die wenigsten was zu tun haben wollen, aber das sind mir auch die Liebsten!

Ich war immer eine Schülerin mit guten Noten und hatte nie große Probleme. Weder mit den Lehrern noch mit den Schülern. Klar hatte man auch mal das ein oder andere Ausgefressen, aber man war so schlau sich nicht erwischen zu lassen…

Natürlich wurde ich in meiner Schulzeit auch mal gemobbt, so wie wahrscheinlich jeder irgendwann mal. Das war aber nichts gravierendes und ging nicht so lang, da irgendwann mal die Fetzen flogen, ich ein verstauchtes Handgelenk hatte und der Andere ein schönes Feilchen. Zwei Jahre später hab ich mit dem Selbigen meinen  ersten (inoffiziellen) Joint geraucht. Sorry Mama!

 

8. Lieblingsbücher?

Eins meiner Lieblingsbücher ist: „Der Kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry

Was ich auch gut fand war: „Euer schönes Leben kotzt mich an“ von Saci Lloyd

Dieses Buch hab ich an einem Abend durchgelesen, weil ich es nicht weglegen konnte: „Ohne ein Wort“ von Linwood Barclay

 

9. Deine grösste Stärken und Schwächen?

Meine Stärken sind glaub ich, das ich mich und auch andere so akzeptieren kann, wie ich bin bzw. wie sie sind. Außerdem bin ich recht vielseitig in meinen Fertigkeiten was mir im Berufsleben immer wieder zu gute kommt.

Meine Schwächen sind, das ich von Zeit zu Zeit schonmal ungewollt plump wirken kann. Und in meinem Gefühls-  und Liebesleben stehe ich manchmal etwas auf dem Schlauch und man muss schonmal mit der Chinesichen Mauer winken.

 

10. Was hat dich heute ein bisschen glücklich gemacht?

Ich hatte heute frei und konnte mal seit Langem das machen worauf ich Lust hatte.

 

11. Was hast du letzte Nacht geträumt?

Ganz ehrlich, ich kann mich nicht erinnern. Ich kann mich generell selten an meine Träume erinnern.

 

 

Meine Fragen:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

2. Was fasziniert dich am schreiben?

3. Was ist für dich Glück?

4. Springen oder Stehen bleiben?

5. Wenn es einen Film über dein Leben geben würde, würdest du ihn dir ansehen?

6. Dein schönster Moment?

7. Wie denkst du über diese Welt?

8. Was ist dein Sinn des Lebens?

9. Was  sollte man deiner Meinung nach unbedingt mal erlebt/gesehen haben?

10. Was ist dir im Leben wichtig?

11. Lieblings Zitat?

 

Die Regeln:

1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Follower haben.
4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

 

Meine Nominierten

arabella50

eckisoap

MichaelsLyrik

Wolkenfahnderin

wolkenbeobachterin

Wolfregen & Constanze

Stefan

Wolfgang

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3. Beitrag – gemeinsames Schreiben

Die 10 vorgegebenen Wörter:

1. Fahrrad

2. Wahn

3. Spendenblut

4. trinken

5. Zitat

6. Männerquote

7. fühlen

8. Katzenfutter

9. drucken

10. jäten

 

Unkraut

Er konnte jeden einzelnen Knochen in seinem Körper fühlen, als er sich aufrichtete. Er hatte den halben Nachmittag damit verbracht, über das Pflaster zu krauchen und das Unkraut aus den unzähligen Ritzen zu popeln. Seine Kehle war trocken. Er nahm seine Flasche, die er neben der Mauer abgestellt hatte und begann zu trinken. Er stieß einen erleichterten seufzer aus, als er sein Shirt über den leicht geröteten Oberkörper zog. Er war endlich fertig mit jäten. Jetzt musste er nur noch die Einkäufe erledigen. So hatte er es versprochen. Er griff seinen Rucksack, schwang sich auf sein Fahrrad und fuhr los. Es war nicht weit bis zum nächsten Supermarkt.  An einer Ampel bemerkte er ein Plakat, auf dem stand: Auch Du kannst Leben retten! Mehr infos unter www. spendenblut. com .  Er bog in die nächste Straße ein und fuhr auf den großen Parkplatz. Das Fahrrad fest verschlossen, betrat er den Simmel. Er zog einen Einkaufszettel aus der Hosentasche. Schnell hatte er alles zusammen gesucht und stellte sich in die Warteschlange. Er legte Milch, Brot, Käse, Katzenfutter, Bananen und Kiwis auf das Kassenband. Als er den Warentrenner auf das Band legte blieb sein Blick an den Schlagzeilen, der Zeitungen im Zeitungsständer hängen: ‚Der Wahn geht weiter‘, ‚Zitate großer Denker‘, ‚Empörung in Hamburg über die geplante Männerquote‘ …                                                        „9,63€  bitte!“ Er bezahlte. Alles gut in seinem Rucksack verstaut, machte er sich auf den Rückweg.

2. Beitrag – gemeinsames Schreiben

Die 10 vorgegebenen Wörter:

1 Supermarkt

2 Wäschekorb

3 Geschirrtuch

4 Eichhörnchen

5 Kaffeetasse

6 Schokolade

7 Ramones

8 Zebrafell

9 Gummistiefel

10 Tapetenabschlusskante

skipper

Es war keine gute Idee, mit dem Kaffee in der Hand, zu den Ramones durch die Wohnung pogen. Sie wollte nur die Gedanken ausschalten und jetzt diese Sauerei. Sie stellte die Kaffeetasse bei Seite und holte aus der Küche ein Geschirrtuch. Sie tupfte die Flecken vom Sofa und trocknete Tisch und Boden. Sie drehte die Anlage zu ‚Blitzkrieg Bop‘ noch etwas lauter und watschelte hinüber ins Bad. Sie klatschte das Geschirrtuch in den Wäschekorb. Ihre nackten Füße standen nun auf der weichen Badematte, die einem Zebrafell glich. Sie schaute aus dem Fenster, hinaus auf den Hof, der genauso leer und verlassen wirkte wie sie sich fühlte. Leer und verlassen. Es würde Regen geben. Die Wolken hatten sich zugezogen. Alles war grau. Nur ein kleiner roter Ball tanzte im Wind hin und her. Gerade als sie ihren Blick abwenden wollte, huschte ein Eichhörnchen hinter der Mauer hervor, rannte hinüber zu dem alten Baum und verschwand im Geäst. Ihre Augen verweilten noch einen Augenblick auf der Stelle, an der das Eichhörnchen verschwand. Sie warf einen Blick in den Spiegel und musterte sich. Ihre Haut war blass. Ihre Augen sahen müde und leer aus. Die sonst so schön geschwungenen Lippen, wirkten trocken und rissig. Kein schöner Anblick, dachte sie und wendete sich ab.
Sie holte ihre gelben Gummistiefel aus dem Schuhregal, das in dem kleinen Flur stand und zog sie an. Denn wenn es ihrer Seele schlecht ging, bekam sie immer Lust auf Schokolade. Sie wollte noch schnell zum Supermarkt, bevor es anfing zu regnen. Dieser befand sich, an der Ecke, neben dem Renovierladen ‚Tapetenabschlusskante‘.
Sie warf sich ihre Lederjacke über, nahm den Schlüssel von der Kommode und lies die Tür ins Schloss gleiten…

1. Beitrag – gemeinsames Schreiben

10 vorgegebene Wörter:

Edelweiß
Sommernachtstraum
Latzhose
Indien
verkatert
Porsche
Streichhölzer
Intrige
Brüstung
Machete

zigarette-artikel-410

Er hätte das niemals erdacht, als er nach Indien geflogen war. Jetzt kam er sich ziehmlich lächerlich in seiner Latzhose vor. Er stieg in seinen Porsche und fuhr los. Wohin wusste er selbst nicht so genau. Er fühlte sich total verkartert und übernächtigt. Musste er sich im ‘Edelweiß’ auch so die Kante geben?! Der Schmerz ist dadurch nicht weniger geworden.
Er konnte noch immer nicht verstehen, wie sie zu so einer Intrige fähig war. So hätte er sie niemals eingeschätzt. Am liebsten hätter er die Machete von der Wand genommen und wäre damit auf sie losgegangen.
Er stoppte den Wagen, zog eine Zigarette aus der Schachtel, die auf dem Beifahrersitz lag und zündete sie mit einem Streichholz an. Er verschloss den Wagen, nachdem er ausgestiegen war, um sich etwas die Beine zu vertreten. Müde und entäuscht blieb er auf einer Brücke stehen. Er schaute sich um. Er war allein. Er zog ein letztesmal an seiner Zigarette und warf sie zusammen mit seinem Sommernachtstraum über die Brüstung.

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